Steinwolle Dämmstoffe

Steinwolle Glaswolle DämmstoffeSteinwolle ist eine Mineralwolle, wie als Dämmstoff verwendet werden kann. Umgangssprachlich ist dafür sicher auch der Begriff Kamelit- oder Kamilitwolle zu hören. Die Steinwolle ist besonders wirkungsvoll, da sie auch nicht brennen kann. Sie kann auf verschiedene Art und Weise beispielsweise im Keller bis hinauf zum Dach verbraucht werden. Sowohl bei Neubauten als auch bei der Modernisierung von bereits bestehenden Wohnräumen kann die Steinwolle sehr nützlich sein. Auch können damit Industrieanlagen isoliert werden. Die wichtigsten Hersteller auf dem Gebiet der Steinwolle sind wohl die Saint-Gobain-Gruppe, die Heraklith-Gruppe und auch Rockwool.

Steinwolle Dämmstoffe Bei der Herstellung der Steinwolle werden Dolomit, Basalt, Diabas und auch Anorthosit benötigt. Zudem wird auch noch Recyclingmaterial gebraucht. Der Energielieferant bei der Produktion ist Koks. Zudem werden zwischen 0,5 und 7 Prozent Bindemittel gebraucht. Dazu wird Bakelit hergenommen. Ungefähr 0,5 Prozent Mineralöl werden gebraucht um den Staub zu binden.

Kommen wir nun zu weiteren Informationen bezüglich der Herstellung und den Eigenschaften von Steinwolle. Das geschmolzene Erzeugnis von Glas bei der Glaswolle oder eben Stein bei der Steinwolle wird durch ein rundes Sieb geschleudert bis Fasern daraus entstehen. Dabei kommt es dann zur Entstehung von Faservlies. Dieser wird auf einem Kettenband dann durch einen Härteofen gefahren. Es gibt noch ein weiteres Herstellungsverfahren bei dem eine Schmelze über Walzen führt, die sehr schnell rotieren. Auch kann eine Schmelze direkt auch Hochdruckbrennern „zerfasert“ werden. Die Fasermatte, die dabei entsteht, ist absolut resistent gegenüber Schimmel, Fäule und auch gegen Ungeziefer aller Art.

Steinwolle Dämmstoffe Wenn es um die Steinwolle geht, so sollten auch die gesundheitlichen Aspekte berücksichtigt werden. Die Fasern bei der Wolle sind der grob und können auch Juckreize und je nach Mensch zur starken Reizreaktionen bei der Haut führen. Unter Umständen können die Stäube bei Mineralwollen auch Krebserregend sein. Allerdings sind die Vorschriften heute schon so grundlegend angepasst worden, dass eine Steinwolle nur noch weitergegeben beziehungsweise verkauft werden, wenn sie komplett frei von Stoffen ist, die Krebs erregen könnten.