Eine Poliermaschine ist eine elektrische Maschine zum Polieren von Metallen und Gesteinen. Bevor mit der Politur der Oberfläche begonnen werden kann, müssen mit Hilfe einer Schleifemaschine die gröbsten Unebenheiten entfernt werden.
Die Poliermaschine ist der Schleifmaschine in Aufbau und Funktion also sehr ähnlich.
Die Poliermaschine besteht aus einer durchgehenden, horizontaler Welle bei der auf jeder Seite eine sogenannte Polierscheibe befestigt ist. Die Polierscheiben sind auf Links- und Rechtsgewinden mit Klemmbacken verschraubt. Diese Befestigung verhindert ein Lösen oder Abspringen der Scheiben.
Beim Poliervorgang gehen von der Maschine starke physikalische Schwingungen aus. Die Schwingungen wäre allein so stark, wie durch Geisterhand die schwere Maschine durch den Werkraum zu bewegen. Um dies zu verhindern, muß die Poliermaschine auf einem Sockel fest auf dem Boden befestigt werden.
Zur Politur benutzt man zuerst die Feuerscheibe aus Hartfilz. Mit ihr werden die Flächen vorgeschliffen. Den richtigen Polierglanz bekommt das Metall erst durch die Schwabbelscheibe, die aus speziellen Stoffschichten besteht. Diese Scheibe trägt durch die Rotation festen Polierwachs auf die gewünschte Oberfläche auf. Die Unebenheiten und Bearbeitungsspuren verschwinden völlig, übrig bleibt die spiegelblanke Metallfläche. Die Politur läßt nicht nur Gestein und Metall glänzen, sondern schützt auch vor möglichen Korrosionsschäden.
Neben der Industriepoliermaschine gibt noch spezielle Poliermaschinen für den Heimwerkerbedarf. Sie sind als flexible Einzelmaschinen oder Aufsätze für Bohrmaschinen erhältlich.