Jedes Jahr strahlt die Sonne die unglaubliche Energiemenge von rund 1,1*1018 kWh auf die Erde ab. Der Gesamtenergiebedarf liegt jedoch nur in der Größenordnung 1014. Allerdings ist die Nutzung der Sonnenenergie durch unsere Atmosphäre beschränkt und abhängig von Uhrzeit, Breitengrad und Jahreszeit der Anlage. Die Technik nutzt hier den photovoltaischen Effekt, bei dem Photonen auf einen p-n Übergang eines Halbleiters treffen und eine Spannung erzeugen, die in Form eines Gleichstromes abgenommen werden kann.
Auch sind die Anlagen immer noch vergleichsweise teuer, sodass eine kWh aus Solarstrom derzeit noch mit 40-50 Cent zu Buche schlägt. Ebenso sind die Herstellungskosten sind Herstellungskosten vergleichsweise teuer und die Anlagen müssen nach Angaben einer Studie der Europäischen Union je nach Typ zwischen 2 und 5 Jahren betrieben werden um sich in der ökologischen Bilanz zu rechnen.
Die entscheidenden Vorteile der Solarkraft liegen jedoch bei den abgeschlossenen Systemen. So werden Solarzellen schon seit längerer Zeit zum Beispiel bei Parkscheinautomaten, Taschenrechnern und Satelliten verwendet. Hierbei handelt es sich um Geräte, bei denen eine zusätzliche Energieversorgung unpraktisch oder teuer wäre.
Doch auch eine private Anbringung von Solaranlagen, zur Unterstützung der Heizung, kann sich nach langer Laufzeit lohnen. Hier lohnt es sich über die angebotenen Förderungen zu informieren.
Der Trend geht zu einer deutlichen Vermehrung der privat genutzten Solarkraftanlagen, was die Kosten für den Kauf und die Anbringung einer solchen Anlage durch Fixkostenregression noch einmal deutlich drücken wird. Gerade im privaten Sektor gab es in der letzten Zeit eine große Menge von Innovationen. So lassen sich beispielsweise Fotovoltaikanlagen bestellen, die direkt in das Dach eines Hauses miteingebaut werden können und so noch einen Teil der Dachkosten einsparen können. Durch das starke Medieninteresse und die staatlichen Förderungen wird es in den kommenden Jahren noch eine Vielzahl weiterer Verbesserungen geben.