Richtiges Zitieren will gelernt sein. Zitate sollen meist die Aussagen des eigenen Textes mit Beispielen verdeutlichen. Eines gilt jedoch für alle Arten des Zitierens: Egal ob Sie indirekt oder direkt zitieren, es muss immer als nicht ihr eigenes Gedankengut erkennbar sein.
Grundsätzliche Regeln des Zitierens
-der Autor wird immer zitiert mit Nachnamen, Vorname
-der Titel wird immer zitiertmit Titel, Untertitel.
Am Ende steht immer ein Punkt, vor den seitenangaben immer ein Komma. Ausserdem werden immer nur drei Orte bzw. autoren genannt(ansonsten schreibt man u.a.
Bei der naturwissenschaftlichen Weise reichen im Text die nötigsten Angaben(Verfassername, Erscheinungsjahr, Seitenzahl) wenn aus dem Internet zitiert wird, muss anstelle der Seitenzahl, die Internetadress angegeben werden. denn jede Literaturart verlangt eine andere Bibliographie.
Zitieren von Monographien
-Familienname und Vorname/Organisation
-Auflage
-Erscheinungsjahr
-Sachtitel
-Bandangabe(bei mehrbändigen Werken)
-Reihentitel und -zählung
-Erscheinungsart
enthalten sein.
Zitieren von Aufsätzen
-Familienname
-Erscheinungsjahr
-Sachtitel
-Name und Titel der Zeitschrift
-Jahrgang sowie Heft/Bandzählung
-Seitenzahl
enthalten sein.
Zitieren von Tageszeitungen
-Familienname
-Erscheinungsjahr
-Titel
-Name der Zeitung, evtl. mit Angabe der Ausgabe
-Nummer der Zeitung
-Datum
-Seitenzahl
enthalten sein.
Zitieren von Karten
-Name
-Erscheinungsjahr
-Titel (und Untertitel) des Kartenwerkes
-Blattnummer/name
-Erscheinungsort
enthalten sein.
Das wörtliche Zitieren einer Aussage muss in ” ” gesetzt werden. Ausgelassene Worte werden mit (…) gekennzeichnet, genauso wie Hinzugefügtes oder Hervorgehobenes des Verfasser. Bei der gedanklichen Übernahme einer Aussage ist der genaue Wortlaut nicht ganz so relevant. Diese Art des Zitierens ist vielen auch unter dem Begriff “sinngemäßes Zitieren” bekannt. Der Sinn der Zitierten Ausführungen darf beim sinngemäßen Zitieren natürlich nicht entstellt werden. Die Vorteile liegen hierbei darin, daß lange Gedankengänge so besser zusammengerafft werden können, ebenso überlange Originalzitate werden so vermieden.
Bei der Paraphrase muss man sich verdeutlichen, dass bei dieser Art der Textwiedergabe auch eigen hinzukommen in Form von Erläuterungen. Der Paraphrase will nicht eine bestimmte Aussage belegen, sondern den Sinn einer Aussage verdeutlichen.